FRAUENARZTPRAXIS

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Portspülungen

Der Portkatheter (kurz: Port) ist ein unter der Haut liegender, dauerhafter Zugang zum Blutkreislauf oder in seltenen Fällen in die Bauchhöhle. Ein Port besteht aus einer Kammer mit einer dicken Silikonmembran sowie einem angeschlossenen oder anschließbaren Schlauch (dem Katheter).

 

Die kleine Kammer kann entweder aus Titan, Edelstahl, Keramik, Kunststoff oder aus einem Verbundwerkstoff der vorgenannten Materialien bestehen. Der Portkatheter wird im Rahmen eines operativen Eingriffs implantiert. Durch Einstechen mit einer Kanüle durch die Haut in die Silikonmembran wird bei der Hauptanwendung der Zugang zum Blutkreislauf hergestellt. Über die in der Portkammer liegende Kanülenöffnung kann nun entweder Blut entnommen oder ein Medikament per Infusion dem Blutstrom zugemischt werden.

 

Ein Portkatheter wird vornehmlich in der Tumor-Therapie sowie bei der Behandlung anderer Krankheiten eingesetzt, wenn ein häufiger und sicherer Zugang zum Blutkreislauf benötigt wird. Die Verweil- und damit Nutzungsdauer kann bis zu fünf Jahren und länger betragen (aus www.wikipedia.de – „Portkatheter“).

 

Wenn keine „Nutzung“ des Ports erfolgt, ist die regelmäßige Spülung des Systems notwendig, um ein „Verstopfen“ zu vermeiden. Hier werden Intervalle von 8 bis 12 Wochen empfohlen. Diese Portspülung bieten wir (unseren) Tumorpatienten an.